Paarungszeit Frühling

...ist es euch auch schon aufgefallen, wenn die ersten Sonnenstrahlen unsere Welt in Helligkeit tauchen, die erste Wärme unser Gesicht benetzt... Die ersten Pflanzen beginnen zu treiben und die schönen Blühten die Erde zum Strahlen bringen… Ja dann ist Paarungszeit

Nein, ich rede nicht hier von den Tieren - von den kleinen Rammlern und liebeswütigen Waldbewohnern. Nein ich rede von den paarungsbereiten Männchen Spezies Mensch.
Okay zugegebenermaßen sind sie das nicht fast 365 Tage im Jahr?!
Wie war das: Wie oft drehen sich die Gedanken eines Mannes am Tag um das Thema Sex? Gut, kann ich nicht beurteilen, denn ich bin keiner…. Aber den Sprüchen, Blicken und Gedankenausschweifungen nach zu urteilen ziemlich oft.

Die Hochsaison der Paarungsbereitschaft wird allerdings im Frühling erreicht, wenn die Vöglein zwitschern und die Bienchen fliegen. Die innere Uhr des Männchens stellt sich nun auf die Paarungszeit ein. Das Männchen kann sich nur wenig gegen die innere Uhr zur Wehr setzen, auch die Evolution hat an diesem Zustand nicht wirklich etwas verändern können.

Woran merken wir, dass die Paarungszeit begonnen hat? Männchen sind in großer Flirtlaune. Auch Männchen, die zuvor mit starrem Blick durch den Winter gewandelt sind beginnen allmählich aufzutauen. Flirtattacken rücken mehr in der Vordergrund – das auch bei Weibchen, die ihre besseren Tage zu anderer Zeit gesehen haben – mit rote Nasen, einem großen Nieser und dicken Augen – selbst das schreckt die Männchen nicht von ihrer Paarungsbereitschaft und ihren Flirtattacken ab.

Der Wagemut tritt zum Vorschein. Auch bei den im Normalfall vorsichtigen Männchen. Paarungslustige schrecken auch nicht vor dünnem Glatteis zurück, selbst mit der Gefahr ins kühle Nass zu stürzen. Oft werden Weibchen auch Mittelpunkt mehrerer Männchen die, um das Weibchen zu beeindrucken ihre Kräfte messen. Gesetz der Natur, das stärkere und maskulinere potente Männchen gewinnt den Kampf um das Weibchen. Allerdings ist Stärke nicht immer mit Potenz gleichzusetzen. Hinweis an alle Weibchen: Muskelmasse und Machogetue lassen nicht auf die Potenz und Paarungsfähigkeit eines Männchens schließen. Selbst wenn ein Männchen insgeheim eine große Anzahl an Begattungen vorweisen kann, sagt das nicht wirklich etwas über dessen Paarungsfähigkeit aus. Die Harmonie zwischen Männchen und Weibchen muss stimmen.

In diesem Sinne: Ich wünsche allen Paarungswütigen viel Erfolg auf der Suche nach passenden Partnern. Auch wenn Paarungszeit meistens nicht gleichzusetzen ist mit wunschvoll-erfolgversprechender Begattungszeit. Denn eins wurde von der Evolution doch verändert: Gesucht wird oft der Spaß an der Freude – nicht das Resultat, das bei einer Paarung ursprünglich zustande kommen soll. Nicht, dass aus Ernst Horst wird und dieser nun 2 Jahre alt ist.
Deshalb ganz wichtig: Kondom nicht vergessen - dient übrigens auch dem Schutz vor Krankheiten, mit denen wir glaube ich alle nicht gern Bekanntschaft machen würden ;-)
Wer sich paaren kann, kann sich auch verantwortungsbewusst schützen – findet ihr nicht? Wachsen ja schon fast auf den Bäumen die Dinger…


Und denen, die die Paarungszeit komplett für voll nehmen und Paarung mit Begattung und Befruchtung gleichsetzen: Mal sehen, was denn an Weihnachten so alles unter dem Baum liegt…

Eure Ina :-*

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