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Du bist was du isst... Kokosöl in unserer Ernährung

Kokosöl ist ein tolles Mittel der Natur und ist Vielseitig einsetzbar.

Warum ist Kokosöl denn so gut?

Laurinsäure ist die Hauptfettsäure des Kokosöls.
Vorteil dieser Laurinsäure: Sie durchdringt die schützende Lipidmembran von Viren und Bakterien
Mit Hilfe dieser Säure werden Viren und Bakterien also von innen heraus zerstört.

Regelmäßig eingenommen/angewendet ist Kokosöl somit ein toller Lebensbegleiter.

Neben Einsatz zu einer ausgewogenen Ernährung, stärkt es unser Immunsystem, dient zur Vorbeugung gegen Erkältungen/Grippe und ist auch vielseitig äußerlich einsetzbar.

Kokosöl enthält viele Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. 
Außerdem Aminosäure und hat eine antioxidative Wirkung.

Das Kokosnussöl besteht zu 99% aus Fett
Das Fett im Kokosöl besteht aus besonderen Fetten, den so genannten mittelkettigen Fetten. Sie werden im Körper völlig anders verstoffwechselt als andere Fette, wie beispielsweise in Sonnenblumenöl, Rapsöl, Schweinshaxe, Käse oder Olivenöl.

Kokosöl als Abnehmhilfe

Kokosöl unterstützt beim Abnehmen


In Studien zeigte sich, dass Kokosnussöl
- Bauchfett löst
- den Cholesterinspiegel verbessert
- das Risiko für Herzinfarkt
- den Appetit reguliert und man weniger Verlangen hat
- unserem Körper viel Energie liefert
- und gesund ist

Das Kokosfett gelangt direkt in die Leber, wo es unserem Körper dann als Energie zur Verfügung steht oder es wird in Ketonkörper umgewandelt.

Ketonkörper reduzieren den Appetit und liefern unserem Körper über mehrere Stunden Energie (ohne einen Einbruch an Leistung wie beispielsweise bei Kohlenhydraten wie Brot, Nudeln oder Obst).

Freigesetzte Ketone beeinflussen den menschlichen Fettabbau - ein regelmäßiger Konsum erzielt einen langfristigen Effekt zum Verlust der Kilos.
Dies ist in Gesamtbetrachtung ein wesentlich erfolgreicherer Weg zur Gewichtsreduzierung als jede kurzzeitige Diät.

Außerdem ist das Kokosöl ein idealer Stoffwechselanreger 

Anwendung auf der Haut

Kokosöl hat eine entzündungshemmende Wirkung und ist somit gut gegen Hautunreinheiten einsetzbar.

Bei Akne und unreiner Haut ist Kokosöl somit ein guter täglicher Begleiter, 
denn es lässt Entzündungen schnell abklingen, 
die Haut wird gereinigt (da die Bakterien zerstört werden), 
mit Feuchtigkeit versorgt
und freie Radikale werden bekämpft.

Neurodermitis ist eine chronische Erkrankung der Haut, bei der Entzündungen in den verschiedenen Hautschichten entstehen, die zu Juckreiz führen. Durch den Juckreiz werden die betroffenen Stellen meist aufgekratzt und neue Entzündungen entstehen.
Mit Hilfe von Kokosöl können die Entzündungen beruhigt werden und der Juckreiz somit gelindert werden.
Bei regelmäßiger Anwendung ist die Neurodermitis somit etwas in den Griff zu bekommen.

Durch die feuchtigkeitsspendende Wirkung kann Kokosöl auch zur Behandlung von Schuppenflechte eingesetzt werden.

Außerdem macht Kokosöl auch zur Faltenbekämpfung und als Pflege für das Gesicht eine gute Figur

Die Inhaltsstoffe straffen die Haut, versorgen sie mit Feuchtigkeit und sorgen für ein glattes, geschmeidiges Hautbild.

Eine tolle Anwendungsmöglichkeit: HAARE

Kokosöl spendet trockenem, stumpfen, rissigen Haar Feuchtigkeit, macht es geschmeidig und stimuliert die Haarwurzeln (zur Vorbeugung gegen Haarausfall)

Kokosöl für Tiere

Das Öl kann als sanfte Wurmkur eingesetzt werden, indem es dem täglichen Futter in geringer Menge (halber Teelöffel) beigemischt wird. Dadurch verschwinden eventuell vorhandene Parasiten bereits nach kurzer Zeit aus dem Magen-Darm-Trakt
Außerdem ist Kokosöl eine gute Fellpflege und hält Parasiten fern


ANWENDUNG VON KOKOSÖL:

Anwendung auf der Haut:

Kokosöl hat bei Zimmertemperatur eine feste Konsistenz, verflüssigt sich aber bei über 26 Grad.
Das Kokosöl kann mit den Händen erwärmt und verrieben werden und lässt sich im flüssigen Zustand sehr gut verteilen.

innerliche Anwendung:

1 Teelöffel täglich genügt, um den Körper nachhaltig zu stärken (z.B. zur Vorbeugung im Kampf gegen Immunerkrankungen wie Erkältungen oder auch Grippe etc.)
Der Teelöffel Kokosöl kann in der Nahrung verarbeitet werden oder auch in Getränken Anwendung finden.

Möchte oder kann man das Kokosöl beispielsweise nicht in der Nahrung verarbeiten:
Kokosöl kann auch super mit Kaffee getrunken werden, was gleich einige Vorteile mit sich bringt:

Kaffee in Maßen enthält ebenfalls Antioxidantien. Sie helfen gegen vorzeitige Alterung, stärken das Immunsystem und sind wichtig für die Gesundheit.

Außerdem enthält 1 Tasse (240ml) beispielsweise 11% des Tagesbedarfes an Vitamin B2 (RDA).

Das enthaltene Koffein macht wach, hebt die Laune und steigert die körperliche- und geistige Leistungsfähigkeit.
Außerdem hat Kaffee ebenfalls einen Einfluss auf den Fettabbau
Kaffee erhöht den Energieverbrauch im Ruhepuls und regt ebenfalls den Stoffwechsel an. S

Das Kokosnussöl liefert lang anhaltende Energie und der Kaffee steigert die Leistung. 
Beides zusammen fördert die Fettverbrennung und stärkt unsere Gesundheit.
Also Gutes mit Gutem verbinden - Und: Es schmeckt noch nicht mal schlecht, probiert´s einfach aus.

Eure Ina 

Links für Interessierte mit mehr Informationen, auch z.B. der Effekt bei Krankheiten etc. findet ihr 
hierhierhier

Gesünder Leben - gesünder Abnehmen - TRINKEN

Abnehmen erfordert Disziplin - das ist uns wohl allen bekannt.

Zum gesunden Abnehmen gehören gesunde Mahlzeiten, genügend Trinken und ausreichend Bewegung am Tag

MERKE allerdings immer: Gesundes Ernähren bedeutet nicht auf komplette Mahlzeiten zu verzichten!
(zu den Warum-Gründen werde ich näher in dem Post "Gesünder Leben - gesünder Abnehmen - ESSEN" eingehen)

Sondern die Mahlzeiten besser über den Tag zu verteilen, mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt zu sein und vor allem: genügend zu Trinken!

Das Wichtigste vorab: Mindestens 2-3 Liter Wasser am Tag trinken -
erstens wird somit das Hungergefühl etwas gezügelt, der Wasserhaushalt unseres Körpers stimmt, die Nieren werden entgiftet und vieles vieles mehr...

Wassertrinken kann beim abnehmen helfen. Schon zwei Gläser Wasser vor jedem Essen kann die Gewichtsreduktion tatsächlich beschleunigen - das Sättigungsgefühl tritt schon sehr viel früher auf, der Hunger ist weniger und somit nehmen wir auch weniger Nahrung zu uns auf (siehe Studie*)

Der Flüssigkeitshaus spielt im menschlichen Körper eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt weil der Körper zu etwa 60 Prozent aus Wasser besteht, das Gehirn sogar zu 80 Prozent.
Es dient uns als  Lösungs-, Transport- und Ausscheidungsmittel.
Es wird gebraucht um die Zellen mit Nährstoffen zu versorgen und Schadstoffe abzutransportieren. Ausscheidungen und Schweiß sowie über die Atmung verliert der Körper insgesamt täglich über 2 Liter Wasser.

Jetzt wird wahrscheinlich bei so einigen kommen: Iiiih Wasser, das allein kann ich nicht trinken...
Ehrlich: Man gewöhnt sich dran - Wasser am besten mit so wenig Kohlensäure wie möglich trinken.
Wer nicht ganz darauf verzichten kann/mag, dem empfehle ich Medium

Das "richtige" Wasser finden - das ist das Wasser, das dir schmeckt - glaub mir, es gibt unzählige verschiedene Wasser, ein Wasser schmeckt nicht wie das Andere!

Tees sind auch Alternativen - wem nur Wasser doch zuwider ist.
Oder ein kleiner Schuck Saft oder eine Zitronenscheibe ins Wasser, macht schon einiges an Geschmack aus...

 
mind. Wasserbedarf eines gesunden Erwachsenen
Köpergewicht Täglicher Wasserbedarf
55 kg 1,7 l – 2,2 l
60 kg 1,8 l – 2,4 l
65 kg 2,0 l – 2,6 l
70 kg 2,1 l – 2,8 l
75 kg 2,3 l – 3,0 l
80 kg 2,4 l – 3,2 l
85 kg 2,6 l – 3,4 l
90 kg 2,7 l – 3,6 l
95 kg 2,9 l – 3,8 l
100 kg 3,0 l – 4,0 l
105 kg 3,2 l – 4,2 l
110 kg 3,3 l – 4,4 l
115 kg 3,5 l – 4,6 l
120 kg 3,6 l – 4,8 l

---- ein Glas Limonade oder Ähnliches ist auch mal drin, allerdings in Maßen. Hauptbestandteil der Flüssigkeitszufuhr sollte wirklich Wasser sein und keine Unmengen an Cola oder Ähnlichem ----

Eure Ina :-*
weitere Posts werden folgen:
Gesünder Leben - gesünder Abnehmen - ESSEN
Gesünder Leben - gesünder Abnehmen - SPORT

*Studie: Hilft Wasser trinken beim Abnehmen?
Das belegt eine Studie der Virginia Tech University. Denn durch das vermehrte Wasser trinken vor jeder Mahlzeit konnten die Studienteilnehmer die Aufnahme von Nahrung verringern, da das Hungergefühl deutlich abnahm.
An der Studie nahmen 48 Probanden teil. Studienleiterin war die Wissenschaftlerin Dr. Brenda Davis von der Virginia Tech Universität. Die Teilnehmer wurden in zwei gleich große Diät-Gruppen eingeteilt. Mahlzeiten waren Kalorienreduziert, beide Gruppen erhielten dieselben Mahlzeiten. 
Die erste Gruppe bekam die Auflage vor jeder Mahlzeit mindestens zwei Gläser Wasser zu trinken. Die andere Gruppe ohne Wasser zur Mahlzeit.
Das Ergebnis: Nach gut 12 Wochen hatten die Wassertrinker durchschnittlich sieben Kilo abgenommen. Zwei Kilo mehr als die Nicht-zur-Mahlzeit-Wassertrinker.

Einfache Erklärung: Befindet sich schon viel Wasser im Magen, ist weniger Platz für Nahrung vorhanden - somit auch weniger Platz für Kalorien

Du bist was du isst... - "Weizen-Vollkorn" - schädlich für unseren Körper?

Viszerales Bauchfett (in der freien Bauchhöhle eingelagertes Fett, das die inneren Organe, vor allem des Verdauungssystems, umhüllt), Akne, Arthrose, Reflux, Hungerattacken, suchtähnliches Verhalten, übermäßigen Kalorienkonsum, Diabetes, Herzkrankheiten, vorschnelles Altern, Autoimmunerkrankungen.

Das können alles Auswirkungen von zu starkem Weizenkonsum sein...

Das Buch "Weizenwampe" von Dr. William Davis war der ausschlaggebende Punkt, der mich dazu gebracht hat, diesen Artikel zu schreiben.

Das Thema Weizen ist extrem spannend, da Weizen einer der größten Kalorien-Lieferanten in der täglichen Ernährung eines Menschen ist (zumindest in unseren Regionen)
Die Kernaussage, die transportiert wird:
Brot und andere weizenhaltige Produkte sind nicht nur ungesund, sie gehören zu den schädlichsten Nahrungsmitteln überhaupt
Wenn wir mal realistisch überlegen: Der tägliche Weizenkonsum fängt doch schon morgens mit dem Frühstücksbrötchen an? Und genauso lässt sich das über den ganzen Tag ziehen.
Die meisten Menschen essen praktisch zu jeder Mahlzeit Weizen.
Morgens wie schon erwähnt Brot, Brötchen, Cerealien,
belegte Brötchen zum Mittag und durch den Tag andere auf Weizen basierende Snacks.
Am Abend wieder Brot oder im Restaurant die Brötchen neben dem Teller
Wie wäre es mit Pizza, Pasta oder Ähnlichem?
Eventuell vielleicht sogar noch Kuchen oder Cupcakes/Plätzchen/Gebäck zum Nachtisch.

Aber Achtung:
In vielen Getreidesorten sind Anti-Nährstoffe enthalten (Komponenten, die den Körper abhalten, manche Nährstoffe/Mineralien zu absorbieren).
Wenn zu allen Mahlzeiten Getreide gegessen wird, kann das unter Umständen sogar zu Mangel an einigen wichtigen Nährstoffen führen.
Ein anderer weiterer Aspekt von Getreide ist Gluten.
Gluten kann uns ebenfalls schaden, nicht nur in Form von Zöliakie (Unverträglichkeit) Eine grosse Anzahl der Bevölkerung kämpft aufgrund von zu viel Gluten mit chronischen Entzündungen.
Zu viel Getreide kann außerdem negative Auswirkungen auf den Blutzuckerkreislauf haben.
Außerdem schlägt Weizen auf die Figur/das Aussehen.


Dr. William Davis folgert in seinem Buch, dass Weizenvollkorn schlecht für unsere Gesundheit ist - aber warum? Hier 11 Gründe, die das belegen sollen:


1. Der heutige Weizen unterscheidet sich biochemisch von dem Weizen, der vor 50 Jahren gegessen wurde

Der Autor geht in seinem Buch auf die Geschichte des Weizens in der menschlichen Ernährung ein.

Der Stoffwechsel des Menschen ist genetisch noch immer an die Steinzeit-Ernährung von vor 2,5 Mio. Jahren angepasst. Erst seit 10.000 Jahren (ca. 300 Generationen) ernährt er sich radikal anders. Heute stehen weniger Fleisch und Fett dafür viel Getreide, Reis, Kartoffeln und Milchprodukte auf dem Speiseplan. Eine viel zu kurze Zeit für den schwerfälligen Stoffwechsel, um sich genetisch anzupassen.

Der Autor schildert ebenfalls, warum der Weizen, von vor tausenden von Jahren biochemisch nicht der gleiche Weizen von heute ist.
Sogar der Weizen, den unsere Großeltern gegessen haben war biochemisch anders als der jetzige.

Der Grund: Der heutige Weizen ist von allen Getreidesorten am meisten verändert.
„Die natürliche Evolution hat den Weizen über Jahrhunderte nur geringfügig verändert, erst in den letzten 50 Jahren gab es unter dem Einfluss von Agrarwissenschaftlern dramatische Veränderungen. Es entstanden neue Kreuzungen und Zuchtformen,  die den Weizen gegen Umwelteinflüsse resistent machen sollten. In Nordamerika ist der Ertrag mittlerweile zehnmal so hoch wie vor hundert Jahren.“
Dr. Davis Aussage: "Kleine Änderungen in der Weizenproteinstruktur bedeuten einen Unterschied zwischen einer fatalen Immunreaktion von Weizenproteinen gegenüber keiner Immunreaktion". 
Der heutige Weizen unterscheidet sich komplett zum Weizen von vor 50 Jahren , da er verschiedene Anti-Nährstoffe und Gluten mit biochemischen Unterschieden enthält.
Achtung: Getreide behalten nach Kreuzungen immer beide Chromosomenpaare

Im Wesentlichen geht es darum:
Die Landwirtschaft hat den Weizen enorm gekreuzt um die Ernteflächen und Backeigenschaft zu verbessern.
Es wurde aber nicht daran gedacht, wie die Veränderung der biochemischen Strukturen des Weizens den menschlichen Körper beeinflussen können.
Auch wenn die biochemischen Unterschiede nur sehr klein aussehen, kann es durchaus zusätzlich zu der genetischen Stoffwechselanpassung einen enormen Einfluss auf unser Verdauungssystem haben.
"Weizenglutenproteine haben durch Kreuzung einen erheblichen Strukturwandel vollzogen. In einem Kreuzungsexperiment wurden in einem Ableger 14 neue Glutenproteine identifiziert, die in der Weizen-Mutterpflanze nicht vorhanden waren". 
Dies bedeutet, dass der moderne Weizen neue "fremde" Glutenproteine enthält,
für das das menschliche Verdauungssystem wie oben schon erwähnt noch nicht angepasst ist.

Das ist einer der Gründe, warum Zöliakie (Autoimmunerkrankung mit Glutenintoleranz) und die Glutensensibilitätgesehen die letzten 50 Jahren massiv zugenommen hat.

Auch wenn die Diagnose Zöliakie oder Glutensensibilität (noch) nicht von einem Arzt gestellt wurde, kann die tägliche Glutenaufnahme unserem Verdauungssystem trotzdem schaden.
Denn: Weizen besteht zwar nur zu 10 bis 15 Prozent aus Protein (Eiweiss), aber 80 Prozent davon sind Gluten.
Auf lange Sicht gesehen können chronische Entzündungen, sonstige Schädigungen des Verdauungssystems oder mögliche andere Autoimmunerkrankungen entstehen.


2. Weizen hat ähnlich süchtig machende Eigenschaften wie Opiate

Weizen enthält Verbindungen, die "Exorphine" genannt werden. Diese haben einen ähnlichen Effekt auf das Gehirn wie manche Drogen.
Deshalb können manche Menschen bei ihrem geliebten Brot, Pasta oder Kuchen so schlecht nein sagen können.


3. Weizen verleitet zu einer höheren Kalorienaufnahme

Weizenesser nehmen mehr Kalorien auf als Menschen mit einer glutenfreien Ernährung - Gründe hierfür sind möglicherweise die Zusatzstoffe in Weizenprodukten und den späteren Heißhungerattacken, die nach mehr kohlenhydratlastigen Lebensmitteln verlangen.

In seinem Buch verweist er auf eine Studie, bei der von Weizenessern 14% mehr Kalorien aufgenommen wurde als bei Menschen, die sich glutenfrei ernährten.
" Es kann sein, dass aufgrund des Mangels an Exorphinen, die Reduzierung des Insulin-Glucose Zyklus, das den Hunger auslöst oder andere Faktoren Gründe sind, aber das Weglassen von Weizen reduziert die tägliche Kalorienaufnahme auf 350-400 Kcal. Ohne Beschränkungen bei weiteren Kalorien, Fetten, Kohlenhydraten oder Portionsgrößen. Keine kleineren Teller, längeres Kauen oder kleinere Mahlzeiten, verbannen Sie einfach Weizen von Ihrem Tisch".
Die Botschaft:
Es ist deutlich einfacher den Kalorienkonsum zu kontrollieren indem Lebensmittel, die auf Weizen basieren wie Brot, Brötchen, Kuchen, Kekse und Pasta einfach weglassen werden - somit verschwinden meist auch die Heißhungerattacken und die Lust auf mehr


4. Weizen erhöht den Blutzucker sogar mehr als Zucker                                                                  

Die Art komplexer Kohlenhydrate, die Weizen mit einschliesst, heißt Amylopectin A.
Amylopectin A = ein Kohlenhydrat, das einzigartig darin ist, so schnell zu verdauen, dass es den Blutzucker mehr beeinflusst als viele andere Kohlenhydrate.
Dr. Davis zitiert in seinem Buch Studien die zeigen, dass Weizenbrot den Blutzucker HÖHER treiben kann als Zucker. Je nach Menge des enthaltenen Amylopectin A.
" Nebst etwas zusätzlichen Ballaststoffen sind 2 Scheiben Weizenvollkornbrot oftmals schlechter als eine Flasche eines Süßgetränks zu trinken oder eine kleine Süßigkeit zu essen".
Zwei Stunden nach dem Verzehr hat z.B. Vollkornweizenbrot einen glykämische Index (GI)*  von 72, Vollkornweizen-Spaghetti 42, Haushaltzucker 59! Traubenzucker(Glukose) hat zwar einen Index von 100, wird jedoch meist nur in kleinen Mengen verzehrt.
Auf hohe Blutzuckerspitzen folgt bekanntlich ein steiler Blutzuckerabfall.
Die Folgen sind Hunger, Benommenheit, Müdigkeit und Zittern
*glykämische Index (GI): besagt, wie schnell und hoch ein Lebensmittel den Blutzucker ansteigen lässt)


5. Exzessiver Weizenkonsum kann zu viszeralem Bauchfett führen

Es gibt viele unterschiedliche Gründe, die viszerales Bauchfett verursachen.
Dr. Davis gibt dem Weizen nicht die alleinige Schuld, aber er zeigt, das Weizen ein Mitschuldiger an viszeralem Fett ist.
Weizen beeinflusst den Blutzucker und den Insulinprozess, erhöht somit auch automatisch die Kalorienaufnahme.
Auch das enthaltene Gluten neben anderen Faktoren kann das Risiko steigern, viszerales Fett im Bauchraum zu entwickeln.

Achtung: Viszerales Fett ist gefährlich.
Es sammelt sich im Darm und um die Organe an und setzt ständig entzündliche Moleküle in unseren Körpern frei.


6. Reizdarmsyndrom und saurer Reflux kann einen Zusammenhang mit Weizenverzehr haben

Zusammenhang zwischen Glutenaufnahme, Reizdarmsyndrom und saurem Reflux?
In dem Buch sind gute Argumente zu finden, die dies untermauern.
Hunderte seiner eigenen Patienten haben nur durch Weglassen von Gluten eine komplette oder teilweise Erholung ihres Reizdarmsyndroms und saurem Reflux erreicht.


7. Weizenverzehr führt zu vorzeitiger Alterung

Zuviel Weizenprodukte wie Brot, Brötchen, Cerealien, Kekse, etc. erhöhen das sogenannte "Advanced Glycation Endproduct" (AGEs).
Aufgrund der enthaltenen Stärke Amylopectin A, die den Blutzucker deutlich mehr erhöht als Zucker, ist Weizen dafür verantwortlich, dass der Körper und die Haut schneller altern.


8. Zu viel Weizen kann AKNE auslösen

Laut Dr. Davis sind in der westlichen Kultur 95% der 16-18 Jährigen von Pickeln und Akne betroffen.
Sogar 50% der Erwachsenen über 25 Jahre haben sporadisch vermehrt Pickel und/oder Akne.

Er liefert Belege, dass Akne nicht genetisch bedingt ist, sondern ausschließlich von der Ernährung verursacht wird.
Es wird darauf hingewiesen, dass in Kulturen, deren Ernährung keinen Weizen beinhaltete keine Akne vorhanden war (bis der westliche Einfluss sich auswirkte).
"Kulturen wie die Insulaner auf Papua Neuguinea, die Jäger und Sammler in Paraguay, die Eingeborenen von Purus Valley in Brasilien, die afrikanischen Bantus und Zulus, japanische Okinawaner und die kanadischen Eskimos sind interessanterweise von unschöner Akne verschont".

9. Weizenverzehr erhöht das Risiko einer Herzerkrankung

Ein weiteres interessantes Kapitel von "Weizenwampe" sind die Ausführungen, warum Weizenkonsum das Risiko von Herzerkrankungen erhöht.
Dr. Davis erklärt:" Lebensmittel, die den Blutzucker erhöhen, verändern so, dass eine grössere Menge an kleineren LDL entsteht und die Glycation der kleinen LDL erhöht wird. Herzerkrankungen und Schlaganfälle sind also nicht nur auf einen erhöhten Cholesterinspiegel zurückzuführen. Sie werden auch durch Oxidation, Glycation, Entzündungen, kleine LDL Partikel ... und ja, auch durch Prozesse, die von Kohlenhydraten wie sie aus Weizen entstehen verursacht".

10. Weizenverzehr führt zu einer höheren Säurebelastung des Körpers

Der Körper ist auf einen bestimmten pH-Wert geeicht: Dieser liegt bei ca. 7.4
Unser Säure-Basen-Haushalt

Eine typische Jäger und Sammler Ernährung ist auf Säure bildende Verbindungen abgestimmt
wie Fleisch (Säure) - dem basische Produkte wie Früchte, Nüsse und Gemüse entgegenwirken.
Wenn wir allerdings das sauer beladene Getreide als Ausgleich für das (saure) Fleisch nehmen verschiebt sich das Säure-Base Gleichgewicht in Richtung Säure.

Je mehr Säure bildende Verbindungen man zu sich nimmt (Süßgetränke, Getreide, Fleisch etc.), desto mehr Kalziumverbindungen muss der Körper aus den Knochen ziehen um den pH-Wert zu regulieren.
Achtung: Das kann im Alter schwache Knochen oder Osteoporose verursachen.

Gemäß Dr. Davis ist Getreide zu ca. 38% für die Säurebelastung des Durchschnittsamerikaners verantwortlich.
"Vor ca. 10 000 Jahren mit der Aufnahme von Getreide (vor allem Weizen)in die Ernährung verschob sich die ursprünglich basische pH-ausgewogene Ernährung in Richtung Säure Seite. Die moderne Ernährung mit reichlich "gesundem Weizenvollkorn", aber ein Mangel an Gemüse und Früchten ist sehr säurebeladen und bedingt so den Zustand einer Magenübersäuerung. Über die Jahre gesehen fordert Magenübersäuerung seinen Tribut und schadet Ihren Knochen"
Dr. Davis zitiert eine Studie von der Universität von Toronto, die belegt, dass eine erhöhte Glutenaufnahme den Harn-Kalzium Verlust um 63% erhöht.


11. Ein Zusammenhang zwischen Weizenverzehr , Gelenkverschleiß und Arthrose

Ein Kapitel befasst sich mit dem Thema, wie der Verzehr von zu viel Gluten mit Gelenkproblemen/Schmerzen, inklusive Arthrose, zusammenhängen.
"Je mehr Weizenprodukte Sie essen, desto höher und häufiger erhöht sich der Blutzucker und desto mehr Glykation tritt auf. Glykation bedeutet eine irreversible Änderung der Proteine im Blutkreislauf und im Körpergewebe, inklusive der Gelenke wie Knie, Hüften und Hände. Der Knorpel in den Gelenken reagiert extrem empfindlich auf Glykation, da die Knorpelzellen sehr langlebig sind und sich nicht erneuern können... Die Schädigung durch Glykation kumuliert sich, der Knorpel wird brüchiger und unnachgiebiger, eventuell sogar krümelig. Gelenkentzündungen, Schmerzen und Knorpelzerstörung sind die Folgen, Kennzeichen von Arthrose"
Gesunde Gelenke = Eliminieren oder massives reduzieren von Weizen in der Ernährung.
Das kann ein wichtiger Schritt sein, die Gelenke zu schützen.


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Fazit:
Zu viel Weizenvollkorn in der Ernährung bringt eine Menge negativer Folgen mit sich.
Die enthaltenen Ballaststoffe sind wohl der einzige positive Nutzen des Weizens.
Genügend Ballaststoffe erhalten wir allerdings auch aus Früchten, Nüssen und Gemüse, ohne die schädlichen gesundheitlichen Auswirkungen.

Falls man wie die meisten Menschen auch Schwierigkeiten hat für immer auf Brot, Brötchen, Kekse, Cerealien, etc. zu verzichten,
kann man immernoch den Weizen in der Ernährung einfach deutlich reduzieren und sich zum Beispiel auf einen "Sündentag" pro Woche beschränken.

Ja zugegeben: es ist schwierig ganz auf  Weizen zu verzichten, da er auch in den meisten Teigwaren, Pasta-Gerichten, Fertigprodukten und Fast-Food etc. vorhanden ist.
Aber: Jeden Tag Pizza, Pasta, Brötchen - das muss doch nicht wirklich sein!? Leckeres Obst zu einem Joghurt (ob nun tierisch oder pflanzlich) macht doch auch ein super Frühstück her?

Meine Meinung: Die Dosis macht das Gift
Und wir leben momentan nun mal in einer Überflussgesellschaft - was uns nicht wirklich gut tut
Man sollte beginnen auf seine Ernährung zu achten - und nicht alles in sich stopfen, nur weil es an jeder Ecke zu finden ist...
Tage ohne Weizen, Tage ohne Süßigkeiten/ohne Zucker, Tage die mit Aktivitäten/Sport gefüllt sind schaden keinem von uns - ganz im Gegenteil!
Und zu den Mahlzeiten gibt es auch andere Beilagen als nur Nudeln ;-)

Zu schnelles Abnehmen ist gefährlich für das Herz

Achtung für alle Besserwisser, und die, die sich vorgenommen haben ein paar Kilo zu verlieren:
Zu schnelles Abnehmen ist gefährlich für das Herz
  
Diäten sind beliebt und abnehmen ist angesagt. Am liebsten in kürzester Zeit oder?
Schließlich fällt einem erst heute ein, dass morgen Sommer ist, und man im Bikini doch gern eine andere Figur hätte wie die jetzige...
Aber Achtung: Ein zu schnelles abnehmen kann gefährlich sein!

Warum?
Das Herz wird z.B. einer hohen Belastung ausgesetzt. Bei einer Diät wird nämlich die Eiweißzufuhr zurückgesetzt. Der Organismus muss somit körpereigenes Eiweiß abbauen. Dieses Eiweiß wird vor allem aus der Skelettmuskulatur und aus dem Herzmuskel gewonnen.
Dieser Eiweiß-Abbau kann zu Herzrhythmusstörungen und sogar zum plötzlichen Herzstillstand führen. Diese Problematik betrifft vor allem Menschen, die nur leichtes Übergewicht haben oder die, die eigentlich normalgewichtig sind.
Also auf sich achten, Sport treiben, Ernährung umstellen - ja!
Aber bitte keine 4 Kilo PLUS in einer Woche abnehmen wollen mit Turbodiäten oder Essensverweigerung