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DIY Geburtstagseinladung zum 60. Geburtstag

Hallo meine Lieben,
da der Runde Geburtstag meines Vaters ansteht sind wir hier fleißig am werkeln.
Das Wichtigste, damit die Gäste auch rechtzeitig Bescheid wissen und zur Geburtstagsparty erscheinen können ist wohl die Einladung.
Wir hatten die Wahl zwischen „Bestellten“ oder „Selbstgemachten“ – wobei eines feststand: Kreativ sollten sie schon sein!
Eine unpersönliche Einladung im 0815 Stil finde ich nicht wirklich toll.
Da komme ich auf meine erste Frage: Wieso machen solche Dinge meistens die Ehefrauen/ Frauen/Freundinnen oder andere Menschen und nicht die Männer selbst? Sich Gedanken darüber machen, planen, organisieren, durch den Abend führen.
Okay vielleicht gibt es Männer, die das selbst in die Hand nehmen (freiwillige vor), ich kenne allerdings keinen davon, leider.
Geht euch das genauso?
Auf jeden Fall haben wir uns für die Selbstgemachte Variante entschieden – weiß allerdings nicht, ob wir im Endeffekt günstiger sind als bestellte Karten mit eigenem Charme.
Eines jedoch kann ich sagen: Es steckt viel Herz darin
Wir haben uns für ein dickeres Papier entschieden, das man im Schreibwarenladen um die Ecke kaufen kann – in hellblau
(Meistverkauft ist allerdings das klassische Papier in grau oder beige mit Schattierungen)
Damit die Karte ein bisschen was hermacht haben wir uns für ein Bild aus der Kinderzeit entschieden, ein breiteres Band das die Karte ziert und eine 60 in Schaumstoff zum Kleben, die etwas hervor sticht.
Die Karte sollte traditionell passend zum 60. Geburtstag wirken, jedoch mit einer schönen Prise Humor.
Hier unser Text:

Schluss mit rumeiern,
 es gibt einen Grund zu feiern:

60
 
 Die Jugend habe ich genossen
 Das Pulver ist noch nicht verschossen
 Ich mische noch ein bisschen mit
 Und halte mich auch möglichst fit
 
In diesem Sinne, lasst uns feiern!
 Denn auch mit 60 kann man noch 40 sein,
 wenn auch nur eine halbe Stunde am Tag.
 

Dazu lade ich recht herzlich 

am XXXWannXXX ein,
um XXXWoXXX mein Gast zu sein.
Um XXXUhrzeitXXX freue ich mich auf Euer Kommen.

Für Euer Wohl ist bei Kaffee und Kuchen 
 und späterem Festmahl gesorgt.

Falls ihr leider nicht dabei sein könnt,
 gebt mir bitte bis zum XXXDatumXXX 
 unter XXXTELEFONXXX oder persönlich Bescheid

So und falls ihr auch Einladungen zu einem Geburtstag vor euch habt, dann wünsche ich euch viel Spass beim kreativen Ausleben.
Denn im Endeffekt denkt man es ist nicht viel, dennoch kann sich das gewaltig in die Länge ziehen

Das Schönheitsrezept für tolle weiße Zähne?

Weiße strahlende Zähne, ein Schönheitsideal unserer Gesellschaft.
Klar, sind wir ehrlich zu uns selbst - was schauen wir lieber an? 

Weiße gepflegte Zähne oder 
vom Lebensmittel-/Kaffee-/Tee-/Zigarettenkonsum gefärbte gelbe Zähne? 

Ich denke, diese Frage kann sich jeder selbst beantworten.

Ich möchte hier nicht das Aussehen in den Vordergrund stellen, dennoch fühlen wir uns selbst viel Selbstbewusster und haben ein anderes Auftreten wenn wir uns in unserer eigenen Haut wohl fühlen.
Dazu gehört auch unser Erscheinungsbild. Denn ein gepflegtes Erscheinungsbild lässt uns gleich auch ganz anders auf andere Menschen und unser Umfeld wirken.
Und innere Zufriedenheit mit uns selbst lässt uns auch von Innen heraus ganz anders strahlen.

Doch die Werbung verspricht uns vieles... 
Vieles, das letztendlich doch nicht die Wirkung zeigt, die wir uns erhoffen.

Das Bleeching beim Zahnarzt lässt uns ganz tief in die Taschen greifen und ist auch nichts für Jedermanns Geldbeutel oder Zeitmanagement. 
Denn über eine Stunde müssen wir bei so einer Prozedur mindestens investieren mit Gel auf den Zähnen und einem Licht, das diese Aufhellen soll.
Eine Wirkung zeigt dies allemal, dafür aber in den dreistelligen Bereich zahlen zu müssen, das kann sich nicht jeder leisten.

Zahnaufhellungsprodukte gibt es viele in den Apotheken, in den Drogeriemärkten etc. 
Angefangen von Gels über Pads, Zahncremes und vieles mehr. 
Diese Produkte kosten auch Ihren Preis und eine Aufhellung ist nicht immer gleich ersichtlich. 
Zahncremes, die die Zähne polieren und uns mit jedem putzen ein wenig unseres kostbaren Zahnschmelzes berauben. 
Gele, Schienen, Licht zur Aufhellung zu Hause - es zeigt auch Wirkung, doch sind diese weniger konzentriert als beim Bleeching beim Zahnarzt und somit weniger effektiv.

Und haben wir uns einmal damit auseinenadergesetzt, was wir hier wirklich auf unsere Zähne schmieren? 
Und wie weit dies unseren Zähnen, womöglich unserer Gesundheit und der Umwelt schaden könnte? 
Oder lesen wir gar nicht erst, welche Inhaltsstoffe enthalten sind, da wir sowieso in dem Wirrwarr der Bezeichnungen gar nicht verstehen was wirklich drin ist?

So und wie erhalten wir dennoch weißere gepflegtere Zähne, ohne den Geldbeutel in Zwiebelleder verwandeln zu müssen oder uns etwas in den Mund zu schmieren von dem wir gar nicht verstehen was es überhaupt ist und das viel weniger effektiv wirkt wie die teurere Alternative?

Aus unserer Natur gibt es etwas, das angeblich helfen soll, die Zähne ein wenig aufzuhellen und zudem gesund ist.


Die Zauberformel: Kokosöl mit Curcuma (Kurkuma)


Kokosöl wirkt entgiftend, deshalb dient Kokosöl auch gut zum Ölziehen - was aber ein anderes Thema ist.Es ist ein kleines Wundermittel, das mittlerweile nicht nur in meiner Küche Einzug gehalten hat, sondern auch im Badezimmer - macht sich auch sehr gut als Hautpflege mal nebenbei erwähnt.
Und Curcuma - es gibt unzählige Artikel, wie gesund Curcuma für uns ist.
Prophylaxe, Zahnfleischentzündung, Schwellungen und Parodontitis und hellt nebenbei unsere Zähne auf.
Außerdem hat es eine antibakterielle, entzündungs- und schmerzlindernde Wirkung und verbessert unsere Mundflora.

Für weiße Zähne gehen wir folgendermaßen vor:
Curcuma und Kokosöl in gleicher Menge mischen
Dann mit einer Zahnbürste auf den Zähnen verteilen und 3-5 Minuten einwirken lassen.
Danach gründlich mit Wasser spülen und mit der Zahnbürste und normaler Zahncreme ein weiteres Mal putzen.

Aber Achtung, wer das zum ersten Mal macht hier ein Hinweis:
Die Zahnbürste verfärbt sich gelb - was nicht so schnell wieder heraus geht.
Außerdem ist es sehr ungewohnt und die Kokosöl-Curcuma Mischung im Mund zu haben.
Wenn etwas davon auf die Haut gelangt braucht es etwas, bis das gelb wieder weg ist, das Gesicht sollte man sich deshalb nicht damit einschmieren ;)

So und dies regelmäßig angewendet hilft uns bei unserer Mundhygiene und unserem Lächeln ;)

Viel Spass nun bei ausprobieren - eure Ina 

Kokosöl-Peeling DIY

Hallo meine Lieben,

in meinem letzten Post habe ich euch die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten des Kokosöls aufgeführt.
Kokosöl ist wie ihr herauslesen konntet vielseitig einsetzbar.

Eine tolle Möglichkeit Kokosöl zu verwenden ist auf der Haut.
Nicht nur als Hautpflege an sich, sondern auch als Peeling.

Wie ihr ein Peeling selbst herstellen könnt, das möchte ich euch heute zeigen.
Ganz natürlich, vegan und kostet nicht die Welt.

Aber für was benötigt man eigentlich ein Peeling? 
Unsere Hautzellen sterben tagtäglich ab, diese werden durch regelmäßiges Peeling entfernt und die Durchblutung der Haut wird angeregt. Nach einem Peeling sieht die Haut wesentlich frischer, gesünder, gleichmäßiger (rote Flecken werden gemildert) und jünger aus. Peelings sind im Übrigen auch eine gute Vorbereitung auf ein Sonnenbad (da wir ja hoffentlich bald wieder auf besseres Wetter zugehen) - die natürliche Sommerbräune bleibt damit auch länger und gleichmäßiger erhalten.

Die meisten Peelings, die man so im Handel kaufen kann, haben leider noch viele viele Zusatzstoffe, die  nicht natürlich sind und auf Dauer unserer Haut auch nicht wirklich gut tun. Bioprodukte kosten hier meist mehr - und genau an dieser Stelle kann man sparen, indem man das Peeling selbst macht.
Somit enthält das Peeling keinerlei giftige Chemie oder Konservierungsmittel. Du weißt genau was darin ist – und was nicht.

Wie schon erwähnt:
Kokosöl ist ein besonders pflegendes und hautfreundliches Öl. Es reinigt sehr stark und wirkt antibakteriell, ohne dabei die Poren zu verkleben. 
Um Peelings selbst herzustellen, lässt sich entweder Zucker oder Salz verwenden. Für sensiblere Haut empfiehlt sich Zucker, da die einzelnen Kristalle nicht so scharf sind wie beim Salz. 

Anwendung der Peelings:
Das Peeling kann gut unter der Dusche angewendet werden. Einfach mit kreisenden Bewegungen den Körper einreiben und anschließend mit warmen Wasser abbrausen. Das zusätzliche eincremen nach der Dusche kann entfallen, da das Bio Kokosöl viel Feuchtigkeit spendet.
Wirkung:
Das Kokosöl übernimmt den pflegenden Part, schenkt der Haut Feuchtigkeit und wirkt antibakteriell durch die enthaltene Laurinsäure. Die abgestorbenen Hautzellen werden durch das grobkörnigere entfernt und die Durchblutung angeregt. 

So nun zum DIY-Peeling eurer Wahl, 3 habe ich hier vorbereitet:

Kokosöl-Zucker-Honig-Peeling

Anwendung
Für ein empfindliche Haut als Körperpeeling ideal

Warum Honig?
Der Honig öffnet die Poren und spendet Feuchtigkeit

Was benötigen wir dafür?
200 Gramm Kokosöl
100 Gramm braunen Bio-Zucker 
50 Gramm Honig 
Auf Wunsch weitere Zutaten (ätherische Duftöle, Mineralien, Kokosflocken, Blüten, Kokosmilch usw.)

Herstellung:
In das zimmerwarme Kokosöl den Zucker und den Honig geben und gut vermischen. 
In dieser etwas festeren Form lässt sich das selbst gemachte Peeling optimal verwenden. 
Anschließend das Peeling in einen sauberen, im besten Fall ausgekochten, Behälter umfüllen, Deckel drauf und im Kühlschrank wieder fest werden lassen
Wichtig: Bei empfindlicher Haut, bitte das Peeling besonders behutsam testen. 


Kokosöl-Meersalzpeeling Vegan

Anwendung
Für ein Körperpeeling ideal!
Für das Gesicht wird das grobe Meersalzpeeling nicht empfohlen, da die Haut dort zu dünn und empfindlich ist.

Warum Meersalz?
Gerade das Meersalz enthält Natriumchlorid, Mineralien und viele andere Stoffe, wie auch Magnesium die gut für Ihre Haut sind.

Was benötigen wir dafür?
3 EL Bio Kokosöl
3 EL grobkörniges Meersalz
3 EL feines Salz (oder Salz vom toten Meer)
1 sauberes Glas mit Deckel (Behälter)
Auf Wunsch weitere Zutaten (ätherische Duftöle, Mineralien, Kokosflocken, Blüten, Kokosmilch usw.)

Herstellung:
Bei Zimmertemperatur hat Kokosöl meist schon die richtige Konsistenz, um direkt und ohne Erhitzen zu einem Hautpeeling verarbeitet werden zu können. Einfach mit dem Salz und den anderen gewünschten Zutaten vermischen.
Anschließend das Peeling in einen sauberen, im besten Fall ausgekochten, Behälter umfüllen, Deckel drauf und im Kühlschrank wieder fest werden lassen. Die Menge reicht für etwa 2-3 Anwendungen.
Achtung: Das Kokosöl darf bei der Verarbeitung nicht zu warm sein, sonst löst sich das Salz einfach auf, bleibt nicht grobkörnig und der Peelingeffekt geht verloren. 

Kokosöl-Kaffee-Peeling

Anwendung
Mit grobkörnigen Meersalz ebenfalls als Bodypeeling einsetzbar.
Tauscht man das Meersalz gegen feinkörnigeres Salz oder Zucker aus, kann das Peeling auch ideal für das Gesicht verwendet werden
Warum Kaffee?
Koffein wird schon lange von der Kosmetik-Industrie als natürlicher Hautstraffender- und abschwellender Wirkstoff in Cellulite- und Augencremes eingesetzt.

Was benötigen wir dafür?
200 g    gemahlener Bio-Kaffee
150 g    grobes Meeressalz (oder feinkörnigeres Salz/Zucker)
150 g    Bio-Kokosöl
1/2 EL  Zimt (otpional)
1 EL     Vanille (optional)

Auf Wunsch weitere Zutaten (ätherische Duftöle, Mineralien, Kokosflocken, Blüten, Kokosmilch usw.)
Herstellung:
Wie die anderen beiden Peelings: Bei Zimmertemperatur hat Kokosöl schon die richtige Konsistenz, um direkt und ohne Erhitzen zu einem Hautpeeling verarbeitet werden zu können. Einfach mit dem Kaffee, Salz und den anderen gewünschten Zutaten vermischen.

Viel Spaß euch beim Ausprobieren und vielleicht sogar verschenken?
Eure Ina

Gesünder Leben - gesünder Abnehmen - ESSEN

ERSTE REGEL:
Wenn man Abnehmen möchte ist Hungern eines der schlimmsten Dinge, die man seinem Körper antun kann.
 Die Rechnung: „Wenn ich nichts esse, nehme ich umso schneller ab„
geht auf langfristige Sicht nach hinten los.
Natürlich gibt es anfangs einen Gewichtsverlust, woran allerdings hauptsächlich der Wasserverlust schuld ist.

ACHTUNG:
Die Folgen von häufigen Fastenkuren und strengen Diäten gehen allerdings noch weiter.
Bei Nahrungsmangel schaltet der Körper auf Hungerstoffwechsel um, fährt den Grundumsatz runter und greift nach den "Energiereserven" die körpereigenen Muskelproteine ab.

Folge: Man verbrennt im Ruhezustand weniger Kalorien als vorher.
Der Abbau von Muskelgewebe – unsere "Fettverbrennungsöfen" (je größer/dichter der Muskel desto höher die Verbrennung)–  reduziert den Grundumsatz zusätzlich.
Unterm Strich verbraucht man am Tag weniger Kalorien, als zuvor.
Fängt man nun wieder „normal“ an zu essen, ist der Jojo-Effekt vorprogrammiert.

Um nicht wieder zuzunehmen, müssten man sich auf Dauerdiät setzen oder eine dauerhafte Mangelernährung in Kauf nehmen.
- und das soll gesund sein? -

Erfolgreiches Abnehmen und langfristig Gewicht halten haben also nichts mit Fastenkuren und Diäten am Hut.
Essen ist Pflicht

Welche Ernährungsstrategie ist die Richtige?

Welche Ernährung zum Abnehmen?
Die eine richtige Ernährungsstrategie zum Abnehmen gibt es nicht.
Viele Wege führen nach Rom, bzw. zum Abnehmerfolg.
Man muss nur den richtigen Ernährungsweg für sich selbst finden.

Man sollte der Gesundheit zuliebe Wert auf eine gesunde Ernährung legen.

Zum Abnehmen ist die Energiebilanz entscheidend.
Zuviel an Kalorien – egal durch welche Art von Nahrung– wird in Körperfett gespeichert.
Für eine Gewichtsreduktion ist eine negative Energiebilanz erforderlich.
Das heißt: Man muss am Tag weniger Kalorien über Nahrung und Getränke aufnehmen,
als man verbraucht.

Zum satt werden eignen sich eiweißhaltige Lebensmittel wie Fisch und Fleisch, Bohnen oder Hülsenfrüchte.
Obst und Gemüse sollten reichlich auf dem Speiseplan stehen – das macht ebenfalls satt und ist kalorienarm.
Auch Sojaprodukte, wie Sojasprossen oder geräucherter Tofu tun gut.

Man sollte sich an  "feste Mahlzeiten" halten und dazwischen ungefähr vier Stunden vergehen lassen. Ess-Pausen unterstützen den Körper dabei, Fettreserven anzugreifen.
Snacken wir öfters zwischendurch, ist der Körper mit der Verdauung beschäftigt und schüttet Insulin aus, was die Fettverbrennung drosselt.

Wenn der Heißhunger trotzdem plagt: zu Vollkornbrot, Obst, Gemüse oder einem mageren Milchprodukt greifen. Das darin enthaltene Kalzium stärkt die Knochen und ist gut für einen flachen Bauch.


weitere Tipps:

600g Fleisch- und Wurstwaren pro Woche reichen vollkommen aus und sollten nicht überschritten werden. Klar klingt am Anfang viel, aber wenn man sich überlegt was man als Wurst zum Frühstück beispielsweise schon zu sich nimmt?

2 Mal Fisch in der Woche sind optimal. Wer das nicht schafft (wie ich zum Beispiel - weil ich Fisch nicht sonderlich mag, bzw. auch das 2 Mal in der Woche Fisch kochen mir zu viel ist) kann einen Esslöffel Leinöl zu sich nehmen - der ersetzt mehr oder minder eine Fischmahlzeit.
Leinöl kann man beispielsweise in Müsli/Joghurt/Smoothies/Shakes/Salaten etc beifügen.
  
Natürliche Produkte essen
Damit sind vor allem frisches Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch gemeint. Greift beim Einkaufen zu Lebensmitteln, die noch nicht gekocht oder anderweitig verarbeitet worden sind.
Esst braunen statt weißen Reis, Vollkorn statt Weißmehl und greift lieber zum Apfel statt zuckerhaltigen Apfelsaft zu trinken.
Generell gilt: Industriell verarbeitete Nahrung sollten auf ein Minimum reduziert werden. Besser für den täglichen Ernährungsplan sind ausgewogene Rezepte, die Nährstoffe, Ballaststoffe und Kohlenhydrate enthalten.
 
Essgewohnheiten ändern
Wer abnehmen will, sollte herausfinden, wann und aus welchen Gründen er isst.
Es gibt Stress-Esser, Gewohnheits-Esser, Belohungs-Esser - um nur drei Ess-Typen zu nennen.

Wie finde ich heraus was ich bin?
Ganz einfach: 1 Woche lang notieren, wann man was gegessen hat inklusive dem Grund, warum man es gegessen hat.
 
Stress-Esser
greifen in Belastungssituationen zum Schokoriegel oder zur Chipstüte.
Wer Stress-Esser ist sollte sich andere Bewältigungsstrategien suchen: Sport hilft, Stresshormone abzubauen, auch progressive Muskelentspannung oder Yoga können den Stress mildern.
Bessere Alternative zum Stress-Schokoriegel: frisches Obst 
Wer das Gefühl braucht, bei Stress etwas zum Kauen im Mund zu haben, dem hilft vllt. ein zuckerfreier Kaugummi .
 
Gewohnheitsesser
essen immer zur gleichen Zeit, egal ob sie Hunger haben oder nicht.
Hier ist Variation angesagt: Fällt das Mittagessen üppig aus, reicht ein kleines Abendbrot.
Wenn man abends zum Essen eingeladen war und zugeschlagen hat, tut es am Morgen danach auch ein kleines Frühstück.
Hat man ausgeschlafen und spät gefrühstückt, muss nicht um 13 Uhr schon wieder das Mittagessen auf dem Tisch stehen. Und wenn es nachmittags Kuchen gab, kann das Abendessen ruhig ausfallen.
 
Belohnungsesser
nehmen Nahrung auf, um sich für fleißige Arbeit oder die Erledigung von Unangenehmen etwas Gutes zu tun.
Hier sind dann eher andere Belohnungen angesagt: Kino,Badewanne oder Freunde.


***
Häufigkeiten umstellen
1)maximal drei Mal am Tag essen und nicht - wie häufig empfohlen - fünf Mal.
2)Eine Packung Gummibärchen oder Schokolade angebrochen zurücklegen unvorstellbar? Dann gönn dir sowas nur an einem Tag in der Woche ganz bewusst - und gleich es mit mehr Bewegung oder weniger Essen am Abend aus.

***
Wenig ändern bringt mehr
Niemand muss von heute auf morgen komplett auf Schokolade, Kuchen etc. verzichten.
Im Gegenteil: Ernährungswissenschaftler warnen, dass eine Ernährungsumstellung mit solchen Vorgaben weniger erfolgreich ist.
Auch für Abnehmwillige ist kein Lebensmittel verboten - es kommt nur auf die Menge an.

***
realistische Ziele setzen
Wer bisher jeden Tag eine Tafel Schokolade gegessen hat, merkt den Erfolg schon, wenn er jetzt nur noch alle zwei Tage zugreift: das macht schon rund ein Kilo Gewicht weniger pro Monat aus.

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Bleib deinem Geschmack treu
Studien haben gezeigt, dass man langfristig nur abnimmt, wenn man nicht versucht sich völlig umzuerziehen.
Suchen dir einfach energieärmere Alternativen zu deinen gewohnten Nahrungsmitteln:
Gab es bisher abends immer Chips, wirst du mit Gemüsestreifen nicht wirklich glücklich werden - und die Rückfallgefahr steigt.
Versuch es für den Anfang doch mit Salzstangen oder salzigem Popcorn - das Gemüse kann dann immer noch das Endziel sein.
Statt Mayonnaisedressing auf dem Kartoffelsalat tut es auch eine Joghurtsoße. Und eine Alternative zu Mousse au Chocolat oder Tiramisu sind vergleichsweise leichte Fruchtsorbets.

***
Fett und Zucker langsam reduzieren
Es dauert etwa fünf Wochen, bis man sich an den Geschmack von Essen mit weniger Fett und Zucker gewöhnt hat. Wer sich Zeit lässt, dem fällt die Umstellung leichter.

***
Kleinsparer haben auch Erfolge
Hier eine Praline, dort ein Schokoriegel, und abends noch eine kleine Tüte Chips: Meist sind es Kleinigkeiten, die auf Dauer dick machen. Wer jeden Tag fünf Teelöffel Zucker oder einen Esslöffel Öl zu viel isst, nimmt jeden Tag nur neun Gramm zu - aufs Jahr gerechnet aber mehr als drei Kilo.

Umgekehrt lässt sich mit Kaloriensparen im Kleinen ähnlich viel erreichen:
* Wer jeden Tag auf ein Glas Limo oder Cola verzichtet und stattdessen Wasser oder ungesüßten Tee trinkt, spart pro Tag 100 Kalorien. Das macht im Jahr 5 Kilo Gewicht weniger.
* Fettarme Milch statt Kaffeesahne im Kaffee macht übers Jahr fast ein Dreiviertel Kilo aus.
*Senf statt Butter unterm Käse- oder Wurstbelag spart bei vier Scheiben Brot am Tag pro Jahr fast drei Kilo.

***
Bewusster Einkaufen
* Die oberste Regel beim Einkaufen lautet: Was im Kühlschrank landet, wird irgendwann auch gegessen. Wenn du etwas nicht essen willst, kauf es erst gar nicht.
* Geh nie hungrig einkaufen und schreib dir vorher eine Liste, was du alles kaufen willst - bleib bei deiner Liste und lass dich nicht locken
* auf Zutatenliste schauen: Je weiter vorne Fett oder Zucker in der Liste stehen, um so mehr davon ist drin
* Achtung: in Milch, Milchprodukten, Wurst und Fleisch verstecken sich die meisten Fette - vllt auf fettärmere Varianten zurückgreifen
* Lebensmittel, die du gerne magst, kannst du auch durch kalorienärmere Produkte ersetzen. Fischkonserven zum Beispiel gibt es statt in Öl eingelegt auch in eigenem Saft.
Statt einem fettigen Croissant kann auch ein Hefeteighörnchen gute Laune machen.
Und für Salami könnte der viel leichtere gekochte Schinken im Einkaufswagen landen.
* auf Packungsgröße achten. Familienpackungen oder "3 für 2"-Angebote klingen zwar oft attraktiv, doch je größer die Packung, umso größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass mehr davon gegessen wird
*  keine unnötigen Vorräte kaufen. Auch die Notration Kekse im Schrank für eventuelle Gäste braucht niemand: Wer unangemeldet kommt, soll selbst etwas mitbringen.
* Viel Gemüse und Obst einkaufen.

***
Beim Kochen mit Kalorien geizen
* Beschichtete Pfannen und Töpfe nehmen. Damit spart man eine Menge Fett. Es gibt inzwischen auch beschichtete Backbleche und Kuchenformen. Auch Backpapier macht Fett auf dem Blech entbehrlich.
* kalorienarme Zubereitungen wählen: Frittieren oder panieren also wenn möglich vermeiden.
Backofenkartoffeln zum Beispiel schmecken so gut wie Pommes - haben aber viel weniger Fett. Auch Fisch kann man gut im Ofen grillen, statt ihn mit Fett in der Pfanne zu braten.
Magermilchjoghurt (durch einen Kaffeefilter abgetropft wird er schön fest) statt Sahne zum Gratinieren verwenden.
Beim Kuchenbacken oder bei Desserts kann man fast immer ein Drittel des Zuckers weglassen, ohne dass sich das Rezept ändert.
* Mit einem Ölsprüher kann man Öl für Salate genauer dosieren.
* Suppen oder Soßen mit einem Mixstab pürieren, dann werden sie auch ohne Sahne schön cremig.

*** 
 Tricks zum Maßhalten nutzen
* kleine Teller, Gabeln und Löffel nutzen. Dann isst man automatisch weniger
* aufs Essen konzentrieren und genießen. Nicht nebenher fern sehen oder Buch lesen
* Das Sättigungsgefühl setzt erst nach 20 Minuten ein, deshalb langsam essen und sorgfältig kauen. Aufhören mit essen wenn man satt ist - auch wenn noch was auf dem Teller liegt
* Vor uns während dem Essen Wasser trinken, dann tritt das Sättigungsgefühl schon bei einer kleineren Portion ein.
* Wer immer einen vollen Teller braucht, sollte die Energiedichte der Speisen verringern: Nur eine kleine Portion Nudeln und Fleisch auf den Teller, und die Leere mit viel Gemüse (ohne üppige Sauce!) oder Salat auffüllen.
* Lebensmittel nicht in Sichtweite lagern, sondern immer in verschlossenen Schränken oder Schubladen. Den Tisch nach dem Essen abräumen und Reste abgedeckt in den Kühlschrank. So nascht man weniger.
* Tag planen. Wenn du unterwegs bist, steck Obst ein, damit vermeidest du Heißhunger - und oft auch den Griff zum Schokoriegel.
 Und dann natürlich letztendlich auf ausgewogenes Essen achten.Ernährungstabellen findest du im Internet wie Sand am Meer (Siehe auch DGE) Viel Spass beim bewusster Ernähren und somit zum Start in ein gesünderes Leben LG Ina :-*
 
weitere Posts werden in den kommenden Tagen folgen:
Gesünder Leben - gesünder Abnehmen - SPORT
Gesünder Leben - gesünder Abnehmen - TU DIR SELBST ETWAS GUTES
 
und konkretere Angaben zu ausgewogener Ernährung

Amaranth - was ist das?

Eine gesunde Ernährung ist wichtig für jedermann, egal ob wir uns mit oder als Vegetarier oder Veganer ohne Fleisch ernähren.
Es gibt unzählige Lebensmittel, denen man eine gesunde Wirkung beipflichtet.
Doch leider kennen die meisten von uns viel zu wenige dieser Lebensmittel.
Ein Beispiel dafür möchte ich in meinem heutigen Artikel aufgreifen.
Amaranth – was ist das?

Amaranth (gehört zu den Fuchsschwanzgewächsen) ist ein tolles Getreide, das eigentlich gar keines ist, denn es gehört zur Gruppe der so genannten Pseudogetreide. 

Doch was sind Pseudogetreide denn eigentlich?
Körnerfrüchte von Pflanzenarten, die nicht zur Familie der Süssgräser (echte Getreidearten) gehören. Die Früchte sind meist sehr reich an Stärke, Eiweiss, Mineralstoffen und Fett. Sie besitzen jedoch keine Eigenbackfähigkeit wie beispielsweise Weizen oder Roggen, werden aber ansonsten ähnlich wie Getreidearten verwendet.
(Rezepte sind haufenweise im Internet zu finden)
Die gebräuchlichsten Pseudogetreide sind Buchweizen, Amaranth, Quinoa, Weißer Gänsefuss und Mexikanische Chia. Alle Pseudogetreidearten sind glutenfrei und daher als Diätspeisen bei Zöliakie geeignet. (Zöliakie = eine Glutenunverträglichkeit)
Auch auf den Speiseplänen von Neurodermitikern hat sich die getreideähnliche Pflanze bewährt. Der regelmäßige Verzehr von Amaranth-Produkten kann bei chronischen Kopfschmerzen und Migräne lindernd wirken, die Atemwege stärken, den Alterungsprozess verzögern, die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit erhöhen und auch bei Schlafstörungen helfen.

Um wieder auf den Amaranth zurückzukommen, um den es in meinem Artikel geht:
Wie gerade schon kurz angeschnitten, beinhalten die kleinen Amaranth-Körnchen eine sehr reichhaltige Fülle an leicht verwertbaren Nähr- und Vitalstoffen. Das macht Amaranth nicht nur für ältere Menschen, Kinder und Sportler so wertvoll. Sehr zur Freude all jener, denen das Klebereiweiß im Getreide gesundheitliche Probleme bereitet, ist Amaranth absolut glutenfrei.

Es gibt viele gute Gründe, Amaranth regelmässig auf den Speiseplan zu setzen. Die kleinen Körner übertreffen in Sachen Nährwertgehalt die meisten Getreidesorten.  
Amaranth ist reich an Calcium und Eisen. Ausserdem enthält es wertvolle Fettsäuren, reichlich Ballaststoffe und Proteine. Ebenfalls nennenswert ist bei Amaranth der Gehalt am wertvollen Inhaltsstoff Lysin (basische Aminosäure).

Ein Vorteil, den Amaranth bietet, und das auch für den kleinen Geldbeutel:
Amaranth ist problemlos im eigenen Garten anzubauen an einem sonnigen Plätzchen. In Bezug auf die Bodenqualität ist die Pflanze recht anspruchslos.
Von daher, wer keinen Garten besitzt kann dies ja auch auf dem heimischen Balkon ausprobieren.

Mit der Aussaat wird Mitte April begonnen, die Blütezeit ist von Juli bis August und die Sammelzeit für Blätter und Samen findet von September bis Oktober (vor dem ersten Frost) statt. Die dunkelroten Blütenstände werden abgeschnitten und getrocknet. Die winzigen Samen fallen dann von alleine heraus.
Auch die Blätter können für spinatähnliche Gemüsegerichte genutzt werden. Dazu am besten die jungen Blätter pflücken, da ältere Blätter bitter schmecken können.

Amaranth wird heute auch als Waffe gegen den Hunger in der Dritten Welt eingesetzt. In den Anden und Mexiko, in den Bergregionen Pakistans, Nepals und Indiens hilft das „Arme-Leute-Getreide“ Hunger und Mangelernährung einzudämmen. Da die Pflanze wie erwähnt keine grossen Ansprüche an den Boden stellt, Hitze und Trockenheit verträgt, aber auch kühleren Temperaturen trotzt. Sie gedeiht in Regionen, in denen sonst eigentlich nichts wächst – wie in den Hochländern Perus und Boliviens – und zeigt sich dabei sehr leistungsfähig: Innerhalb von vier bis sechs Monaten wächst Amaranth bis zu zwei Meter hoch und bildet in den roten, gelben oder grünen Fruchtrispen bis zu 50 000 senfkorngroße Samen. Federgewichte, von denen im Durchschnitt 1 500 Stück gerade mal ein Gramm wiegen. (Auf dem Balkon wachsen die Pflanzen – wie die meisten Balkon-Zuchten - allerdings nicht so hoch und tragen auch nicht ganz so viele Körner wie hier erwähnt)
Die Blätter stellen wahre Solarkraftwerke dar. Sie können trotz extremer Hitze, Trockenheit und intensiver Sonneneinstrahlung doppelt so viel Licht in Wachstum umwandeln wie andere Pflanzen – und das bei gleichem Wasserverbrauch.

Amaranth liefert weniger Kohlenhydrate als Getreide
Der Kohlenhydratanteil im Amaranth ist mit etwa 56 Gramm deutlich geringer als der im Getreide. Das ist insbesondere für jene Menschen interessant, die auf eine kohlenhydratreduzierte Ernährung achten.
Ein weiterer Vorteil des Amaranth ist der, dass die enthaltenen Kohlenhydrate ausgesprochen leicht verwertbar sind und dem Körper sehr schnell in Form von lang anhaltender Energie zur Verfügung stehen. Zudem ist der Ballaststoffanteil im Amaranth auffallend hoch, was sich positiv auf das Sättigungsgefühl und die Darmgesundheit auswirkt.

Amaranth versorgt mit essentiellen Fettsäuren
Der Fettanteil von Amaranth beträgt insgesamt etwa 9 Gramm. 70 Prozent der enthaltenen Fette bestehen aus ungesättigten Fettsäuren. Dazu zählen auch die Alpha-Linolensäure (Omega 3-Fettsäure)  und die Linolsäure (Omega 6-Fettsäure) – zwei essentielle Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann und wir diese deshalb über die Nahrung aufnehmen müssen.
Des Weiteren enthält Amaranth Lecithin, welches bei der Fettverdauung eine ebenso wichtige Rolle spielt wie beim Aufbau des Gehirns und des Nervengewebes.

Eisweissbombe Amaranth
Amaranth enthält sämtliche essentiellen Aminosäuren und verfügt insgesamt über einen Proteingehalt von etwa 15 bis 18 Prozent – ein Wert, den keines der herkömmlichen Getreide erreicht. Daher ist Amaranth nicht nur für Vegetarier und Veganer ein vorzüglicher Eiweiss -Lieferant, sondern für jedermann – ob gross oder klein.
Amaranth liefert jedoch nicht nur viel Eiweiss, sondern auch ein Eiweiss von äusserst hoher Qualität. So besitzt das Amaranth- Eiweiss eine für Getreide und Saaten aussergewöhnlich hohe biologische Wertigkeit von 75. 

Amaranth ist reich an Lysin
Aminosäuren – die Bausteine der Proteine – sind wie die Buchstaben eines Alphabets. Wenn du von allen Buchstaben des Alphabets jeweils hundert zur Verfügung hast, dann kannst du daraus einen schönen Text von vielleicht einer halben oder einer ganzen DIN A4-Seite schreiben.
Nun genügt es aber schon, wenn du von einem wichtigen Buchstaben, z. B. dem "E" nur zehn Exemplare zur Verfügung hast, um den Schreibefluss zu bremsen. Mehr als eine Zeile ist jetzt nicht mehr möglich, egal wie viele Exemplare du von allen anderen Buchstaben vorliegen hast.
Und so kann auch der Körper nur eine begrenzte Menge an Proteinen herstellen, wenn von der einen oder anderen Aminosäure nur wenig vorhanden ist. Lysin ist gerade im Getreide nicht so häufig vertreten und führt dazu, dass das Getreideiweiss nur suboptimal genutzt werden kann, also eine eher niedrige biologische Wertigkeit aufweist.
Amaranth jedoch besitzt im Gegensatz zu herkömmlichem Getreide sehr große Mengen an Lysin und kann daher das manchmal in veganer Ernährung zu beobachtende Lysin-Manko sehr gut ausgleichen.

Lysin für gesunde Haut und starke Knochen
Lysin ist für die Herstellung von L-Carnitin wichtig, das eine Schlüsselfunktion sowohl im Energiestoffwechsel als auch bei der Fettverbrennung hat.
Auch zum Aufbau von Kollagen ist Lysin unverzichtbar. Kollagen ist DAS Struktur- und Stabilitätsmolekül in unserem Organismus und macht etwa die Hälfte aller Körperproteine aus. Fehlt Kollagen, dann runzelt die Haut, dem Bindegewebe fehlt es an Spannkraft und die Knochen werden spröde.

Lysin gegen Krebs
Noch eine weitere ganz besondere Eigenschaft zeichnet das Lysin aus. Laut einer wissenschaftlichen Studie (Dr. Matthias Rath, 1992) ist Lysin sogar in der Lage, die Bildung von Metastasen bei Krebserkrankungen zu stoppen, indem es bestimmte kollagenverdauende Enzyme an sich bindet und so die Ausbreitung der Krebszellen verhindert.

Amaranth versorgt mit Magnesium, Calcium und Eisen
Amaranth lässt in Bezug auf seinen Vitalstoffanteil alle Getreidearten erblassen. Besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang sein ausgesprochen hoher Magnesiumgehalt von etwa 330 mg sowie sein hoher Calciumgehalt von 215 mg.
Auch sein Eisenreichtum (9 mg) und seine Zinkwerte (4 mg) sollten keinesfalls unerwähnt bleiben. Sein hoher Eisengehalt ist besonders in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Erkrankungen, denen ein Eisenmangel zugrunde liegt, von großer Bedeutung. Eisenmangel kann auch eine Ursache für Haarausfall sein.

Nährstoffgehalte verschiedener Getreidesorten im Vergleich
Getreidesorte
Eisengehalt pro 100 g
Eiweißgehalt pro 100 g
Amaranth
15 mg
16 g
Quinoa
10 mg
14 g
Hafer
6 mg
13 g
Weizen
3 mg
12 g
Reis
3 mg
7 g

 Mein Fazit:
Amaranth sollte, falls noch nicht geschehen, auf jedem unserer Ernährungspläne eine Rolle spielen.
Ein wertvolles Gewächs, das im Laufe der Jahre leider mehr oder minder in Vergessenheit geraten ist – für unsere Gesundheit jedoch von grossem Nutzen ist.
Amaranth gibt es auch in Geschäften zu kaufen – eine eigene Zucht ist also nicht zwingend erforderlich.

Gepoppter Amaranth lässt sich super in Müslis verwenden, er eignet sich super in Gebäck und Kuchen und Brot aller Art, aber auch zum Kochen – Beispielsweise in Gemüsepfannen ist er sehr lecker und nahrhaft. Dem Ideenreichtum sind nahezu keine Grenzen gesetzt.

Der effektivste Weg zur Bikinifigur: Krafttraining bei Frauen

Frauen wie du und ich quälen sich regelmässig - mit speziellen Bauch-Beine-Po-Übungen, Frauen-Workouts, den neusten Sporttrends aus Illustrierten und Sport-Übungen die speziell für die weibliche Figur konzipiert wurde.
Wir hungern uns mit überteuerten Drinks fast bis in die Depression oder trainieren mit nutzlosen, schrill-bunten 1 Kg-Hanteln bis zum Erbrechen, nur um die sexy Bikini-Figur zu erhalten die uns das Fitness-Model aus der Zeitschrift mit den Sport-Übungen verspricht.
Wir möchten eine Figur wie die Körper der Fitnessmodels der Werbekampagnen und Hollywood-Stars. Keine Fettpölsterchen auf den Hüften, straffe Beine, einen flachen Bauch, einen wohlgeformten Hintern und sexy Körper, die unseren Idealvorstellungen entsprechen.
Dass solche Models ihren Lebensunterhalt mit ihren Körpern verdienen und sich täglich für mehrere Stunden mit ihrer Fitness beschäftigen, sogar Personal-Trainer haben und schweißtreibende Workouts absolvieren, wird ausser Acht gelassen.
Uns wird versprochen, dass Blitzdiäten, Diätshakes und Mini-Workouts mit pinkfarbenen 1-Kilo-Hanteln wahre Wunder vollbringen – fast wie von Zauberhand.

All das soll uns Damenwelt angeblich beim Abnehmen und Gewebestraffen helfen. 
Nun eine Frage, sollen diese Werbeversprechen der Fitnessindustrie wirklich ernst gemeint sein?
Achtung:
Um einen straffen, durchtrainierten, wohlproportionierten Körper zu erhalten unterscheidet sich das richtige Fitnesstraining nicht wirklich zu dem Training des "starken Geschlechts"

Ob Internet, Zeitschriften oder andere Medien: eigentlich sagt uns Frauen niemand, wie Fitnesstraining und Abnehmen richtig funktioniert.
Leichtgewicht-Hanteln, Abnehm-Drinks und Trainingspläne von sehr geringer Intensität bringen uns nämlich, realistisch gesehen, verhältnismässig wenig bei der Körperfettreduktion oder dem Definieren der Traumfigur.

Es sind die sichtbaren Ergebnisse, die Anreize setzen und uns Motivation geben, was leider nicht mit Plüsch-Hantel-Training funktioniert. Wenn sich bezogen auf die Äußerlichkeiten nicht viel verändert, ist der anfängliche Ehrgeiz schnell verflogen.
Die Männer wissen, wie hart sie für den Muskelaufbau arbeiten müssen. (zumindest jene, die sich mit dem Thema Muskelaufbau und Definition beschäftigen und den Fitness-Lifestyle leben)
Das betrifft das Training, aber auch die Ernährung.
- und das ist der ausschlaggebende Punkt -

Uns Frauen dagegen wird vorgegaukelt, dass pink-schimmernde 1 Kilo Hanteln all unsere Straffungswünsche erfüllen und die Abnehm-Drinks uns kinderleicht zu unserem Wunschgewicht führen.
Im Klartext - ohne Fleiß kein Preis, das gilt für Männer, wie auch für Frauen!

Was wirklich zählt: Geringer Körperfettanteil und Stärkung der Muskeln

Zugegeben, die Wunsch-Ziele unterscheiden sich bei Männern und Frauen.
Männer trainieren um fit zu sein und Muskeln aufzubauen, zu definieren, sichtbare Muskelberge und ein Sixpack zu erarbeiten, für all das wird schweisstreibende Zeit und Mühe investiert.
Bei uns Frauen überwiegt der Wunsch nach einer straffen und schlanken Figur.

Aus Angst vor Muskelbergen wird jede Übung vermieden, die zum Muskelaufbau führen könnte.
Schliesslich finden die meisten von uns die Vorstellung von weiblichen "Arnold Schwarzeneggern" doch eher abstossend als anziehend.

Die schlechteste Ansicht, mit der man an das Fitnesstraining heran gehen kann!

Eine Straffe Figur kann nur auf eine einzige Weise erzielt werden:
Eine ausgeprägte und starke Muskulatur mit einem geringen Körperfettanteil (KFA < 20%)

Nur so kann die Muskulatur das Gewebe sichtbar straffen.
Ist die Muskulatur (ob nun am Bauch, am Po, an den Beinen, etc.) unter Körperfett verborgen, muss das Fett weg, bevor unser Körper sichtbar überhaupt etwas straffer und knackiger werden kann.

Für Erfolge muss man eben leider arbeiten - so schön es auch wäre ohne - wenn diese Blitz-Diäten und Hampelmänner oder mit Flausch-Hanteln spielen eine doch recht angenehme Vorstellung wäre.
Die Fettverbrennung ist am wirkungsvollsten, wenn Cardiotraining mit Muskelaufbautraining und einer gesunden Ernährung kombiniert wird.

"Aber die sagen alle...."- Mythen:

Muskelaufbautraining lässt Frauen zu Muskelbergen mutieren?!
Weibliche "Arnold Schwarzenegger" mit Krafttraining? Diese Angst ist unbegründet!
Wir Frauen können - allein schon anatomisch bedingt-  nur begrenzt Muskeln aufbauen
Das für den Muskelaufbau unbedingt notwendige Testosteron hat bei uns nur geringe Anteile (nur rund 10-20% im Vergleich zum Mann). 
Außerdem binden Östrogene zusätzlich überflüssiges Testosteron und machen es damit unwirksam. Bleibt der weibliche Hormonspiegel im natürlichen Gleichgewicht sind keine riesigen Veränderungen beim Muskelaufbau zu befürchten.
Die einzige Möglichkeit,  einen ähnlichen Muskelaufbau wie männliche Bodybuilder erzielen, liegt in der Aufnahme von synthetischen Wachstumshormonen (Anabolika). 
Heißt im Klartext: Wenn Frauen keine Anabolika nehmen, werden sie auch keine Bodybuilder!

Gezielte lokale Fettverbrennung
Viele Menschen foltern sich mit hunderten Situps täglich, in der Hoffnung, dass so die Speckröllchen am Bauch schneller verschwinden. 
Leider vergebens – es ist nämlich nicht möglich, die lokale Fettverbrennung durch spezielle Übungen zu fördern. 
Ein übermäßiges Sixpack-Training führt höchstens zu Rückenschmerzen oder verbessert idealerweise die Kraftausdauer der Bauchmuskeln. 
Die einzige Möglichkeit, den Bauch- und Hüft-Röllchen Adios zu sagen ist die Reduzierung des gesamten Körperfettanteils.

Wenn man nichts isst, nimmt man schneller ab
Kurzfristig führt das Weglassen einiger Mahlzeiten zu Energiedefiziten, die sich beim Abnehmen positiv bemerkbar machen.
Die Quittung dafür bekommt man später: Langfristige Folgen eines Nährstoffmangels können stagnierender Muskelaufbau, ineffiziente Fettverbrennung, verminderte physische und psychische Leistungsfähigkeit sowie weitere Stoffwechselerkrankungen sein. 
Also: Gesund Essen, anstatt Nichts!

Cardiotraining formt Bauch, Beine und Po
Halbwahrheit. 
Cardiotraining auf dem Laufband, Crosstrainer oder Stepper sorgt zwar für eine optimierte Fettverbrennung, macht die Problemzonen aber nicht unbedingt attraktiver. 
Weniger Fett bedeutet nicht, dass das Gewebe straffer wird
Die einzige Methode, mit der das Gewebe langfristig gestrafft werden kann, ist Muskel- bzw. Krafttraining.

Wird ein Muskel ausreichend stimuliert, vergrößert sich das Muskelvolumen und das darüber liegende Gewebe wird gestrafft, eine deutliche Veränderung folgt allerdings erst bei einer Belastung der Muskelgruppe um 40-50% der maximalen Beanspruchung der Muskelobergrenze. 
Stepper, Crosstrainer oder Rad verbrennen also lediglich Fett, formen aber noch lange keine tolle Figur.

Warum Cardiotraining trotzdem nützlich ist
Regelmäßiges Ausdauertraining verbessert die Funktionsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems.
Kleiner Trost für alle die Ausdauertraining so lieben wie ich: Cardiotraining ist zum Abnehmen nicht unbedingt notwendig. Das Ausdauertraining ist nur eine sinnvolle Ergänzung für das Fitnesstraining

Ernährung beim Abnehmen
Was ist mit gesunde und ausgewogene Ernährung überhaupt gemeint?
Es gibt keine “perfekte Ernährung”. Es existieren eine Vielzahl an Ernährungsmethoden, unter denen die für die persönlichen Ziele jeweils beste Methode auszuwählen, zu optimieren und zu individualisieren ist.

Frauen profitieren von Krafttraining!
Auch wenn Krafttraining bei uns nicht durch dicke Arme oder einen V-förmigen Rücken heraussticht, kann man trotzdem deutlich erkennen, welche Frau Krafttraining betreibt und welche nicht. Beispiele:

Bessere Körperhaltung
Ganzkörperübungen wie Kniebeugen, Kreuzheben oder Pull-Ups sind nicht nur effektiv, sondern verbessern die Körperhaltung, da eine falsche Körperhaltung gesundheitliche Schäden anrichten kann.
Straffes Gewebe, sexy Körperformen
Einige Übungen verbrennen nicht nur Kalorien, sondern straffen das Gewebe effektiv. So wird der “Schwabbel-Hintern” zum knackigen Po und die unförmigen Oberschenkeln sehen straff und sexy aus
Höhere körperliche Leistungsfähigkeit
Fitness-Lifestyle, der gelebt wird
Wer erst einmal dem Fitness-Lifestyle verfallen ist, wird ihn nicht so schnell wieder aufgeben!


Das richtige Krafttraining

◾Alle Übungen müssen mit 
fehlerfreier Technik und richtiger Körperhaltung ausgeführt werden

◾Trainiere mit niedrigen Wiederholungszahlen:
 8-12 Wiederholungen pro Satz reichen für den gezielten Muskelaufbau aus
Die Anzahl der Wiederholungen kann je nach Trainingsmethode oder Intensitätstechnik natürlich variieren.

Trainiere mit hohen Gewichten: Nur so kann effektiver Muskelaufbau ausgelöst werden, damit die Falten am Hintern verschwinden
Das Gewicht sollte so gewählt werden, dass die letzte Wiederholung gerade noch aus eigener Kraft zu bewältigen ist.

Steigere das Trainingsgewicht in regelmäßigen Abständen progressiv

◾Gestalte das 
Training abwechslungsreichVariiere Übungen, die Anzahl der Wiederholungen und probiere mal etwas Neues aus. Eintöniges Training lässt den Muskelaufbau schnell ineffizient werden.

◾Halte die 
Regenerationszeiten ein
Bedenke stets: 30 Prozent Training, 70 Prozent Ernährung

Egal wie effektiv dein Training ist:
Wenn du in deiner Ernährung nachlässig bist und nicht konsequent auf dein Trainingsziel hinarbeitest, führen auch schweisstreibende Workouts nicht in Richtung Traumkörper

Fazit:
Bitte lasst euch nicht einreden, dass Frauen andere Trainingsmethoden wie Männer benötigen!  Der weibliche Körper funktioniert zwar etwas anders, aber bestimmt nicht schlechter als der vom Mann. 
Nutzt das Krafttraining, kombiniert es mit einer guten Ernährung und lebt den Fitness-Lifestyle.

Ihr werdet schnell sehen, dass gezieltes Krafttraining die Verwunderung der Männer im Fitnesscenter durch eine Frau im Kraftbereich schnell durch Bewunderung ersetzen wird und der Körper in relativ kurzer Zeit sehr viel an Straffheit zunehmen wird.